10 Gründe, wieso man mit Nazis nicht spricht.
Mit Nazis spricht man nicht. Dieser Satz ist keine Unhöflichkeit, kein Mangel an Diskursfähigkeit und schon gar kein Ausdruck von Argumentationsarmut. Er ist eine verdichtete Lehre aus Geschichte, politischer Theorie und praktischer Erfahrung. Wer ihn für dogmatisch hält, glaubt offenbar immer noch, Faschismus sei bloß eine besonders schrille Meinung innerhalb eines ansonsten gemütlichen Meinungsspektrums – so etwas wie politischer Koriander: Muss man nicht mögen, gehört aber halt dazu. Genau diese Fehleinschätzung ist jedoch Teil des Problems. Nazis wollen keinen vernünftigen Dialog. Wirklich nicht. Wer ihnen das bis heute unterstellt, hat entweder nie zugehört – oder einfach schon viel zu lange. Sie betreten Debattenräume nicht, um Erkenntnisse zu gewinnen, sondern um sie umzubauen. Während Demokratinnen und Demokraten noch davon ausgehen, dass es um Argumente, Belege und Konsistenz geht, haben Nazis längst ein anderes Ziel: den Referenzrahmen zu verschieben. Nicht d...